Johanna LalouschekJohanna LalouschekJohanna Lalouschek

 

Dr. Johanna M. Lalouschek
Gesprächsanalytikerin und Wissenschaftscoach

 

 

Persönliches


Ich bin Sprachwissenschaftlerin und arbeite und forsche seit über 30 Jahren als Gesprächsanalytikerin vor allem am Institut für Sprachwissenschaft an der Uni Wien. Meine Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen aus dieser Zeit bewegen sich zwischen Linguistik und Kulturwissenschaft - mit Themen wie zwischenmenschliche Kommunikation, berufliche Gesprächskompetenz und die Entwicklung von Kommunikationstrainings auf sprachwissenschaftlicher Basis, aber auch ärztliche Kommunikation in unterschiedlichen Medizinformen wie Schulmedizin und Alternativmedizin oder das öffentliche Sprechen über gesellschaftlich relevante Konzepte wie "moderne" Krankheiten, "richtige" Körper und Normalität in diskursiven Fernsehformaten wie Gesundheitssendungen und Talkshows.

Schon von Kind an war ich leidenschaftliche Beobachterin der Menschen und ihres Verhaltens. Mein Berufswunsch aus der Zeit war es, Privatdetektivin oder Gerichtspathologin zu werden. Als ich - über Umwege - zur Sprachwissenschaft kam, stellte ich bald fest, dass die sprachwissenschaftliche Forschungsarbeit mit Aufnahme, Verschriftung und Analyse von Gesprächen große Ähnlichkeit mit einer detektivischen Spurensuche aufweist. Denn auch in der Gesprächsanalyse geht es letztendlich darum, die feinen Ordnungen hinter und in dem Gesagten aufzuspüren, sie Schicht für Schicht lustvoll zu ent-decken und sie über ihre Beschreibung sichtbar zu machen. So wurde ich Gesprächsanalytikerin und sozialwissenschaftliche Forscherin und Autorin.

Meine Neugierde und mein Entwicklungsdrang führten mich bald und immer wieder über die Grenzen der akademischen Wissenschaft hinaus. Ich absolvierte über die Jahre eine Vielfalt von Aus- und Weiterbildungen in zeitgemäßen Modellen zu Coaching und Persönlichkeitsentfaltung, von klientenzentrierter Gesprächsführung und Neurolinguistischem Programmieren über systemische Aufstellungsarbeit bis hin zu energetischer und spiritueller Selbstentfaltung. Es ist nicht allzulange her, dass ich realisierte, auch hier handelt es sich im Wesentlichen für mich immer um eine spannende und lustvolle Spurensuche und darum, die verborgenen Ordnungen hinter und in "den Dingen" - Menschen wie Systemen - aufzuspüren, mit jedem Entwicklungs- und Beratungsmodell selbst einen Schritt in meiner eigenen Entfaltung weitergehend. Und so arbeite ich immer wieder auch als Wissenschaftscoach und Beraterin für Persönlichkeitsentfaltung in freier Praxis.

Meine Beratungsschwerpunkte sind demgemäß auf einem Spektrum zwischen (Sprach)Wissenschaft und ganzheitlicher Persönlichkeitsentfaltung angesiedelt, d.h. ich berate z.B. wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit Schwerpunkt Kommunikation bei der Planung oder Analyse von Gesprächsdaten oder Interviews, ich begleite z.B. Wissenschaftlerinnen auf ihrem oftmals unsicherem Pfad zwischen akademischer Qualifikation, notwendiger Karriereplanung und persönlichen Lebenskonzepten, und ich coache z.B. Einzelpersonen, die sich insgesamt weiter verstehen und entfalten wollen, als es ihnen bisher möglich schien. Dies kann natürlich auch ganz einfach damit beginnen, sich die eigene Kommunikations-Kompetenz anzuschauen und die Zufriedenheit oder Unzufriedenheiten damit und mit den GesprächspartnerInnen in die eigene Hand zu nehmen.

Mein Arbeits- und Erfahrungsspektrum ist also eine relativ unübliche Kombination aus wissenschaftlicher und beraterischer Tätigkeit. Diese Kombination erweist sich für beide Arbeitsbereiche immer wieder als fruchtbar und voller Synergien, sie gewährt mir eine breites Spektrum an Sichtweisen auf Fragen und Umstände und eröffnet mir immer wieder kreative und unorthodoxe Wege zum Weiterdenken.

 

 

Ausbildungen und Tätigkeiten in Wissenschaft und Beratung


Hier gibt es meinen akademischen und beraterischen Werdegang in listenförmiger Aufstellung.
Wie jeder Lebenslauf vermittelt auch diese Aufstellung ein auf wundersame Weise durchgeplantes und logisches Ineinandergreifen der beruflichen Schritte und Entscheidungen.
Aber das ist lediglich ein Phänomen der Rückschau: Aus dem in Wirklichkeit mäandernden Durchstreifen der Möglichkeiten des Seins, mit all seinen Freuden und Überraschungen wie mit allen Zweifeln, Rückzügen und Umwegen, leuchten farbige Fäden heraus und verknüpfen sich - früher oder später - in buntem Geflecht zu einem erkennbaren Muster - als wollte es von Anfang an so sein ...
 
 


ab 1978

Studium der Sprachwissenschaft, Germanistik und Psychologie an der Universität Wien

1985

Mag.a phil. in Allgemeiner und Angewandter Sprachwissenschaft
mit einer Diplomarbeit zum Thema "Sprachliche Beziehungsgestaltung im Club 2"

1983 & 85

Geburt meiner Kinder Max und Marie

ab 1984





Tätigkeit als wissenschaftliche Forschungsmitarbeiterin
in ca. 15 zumeist interdisziplinär ausgerichteten Drittmittelprojekten zu den Themen berufliche Gesprächsforschung, institutionelle Kommunikation in Schule, Ausbildung und Medizin, Kommunikation in Medien
(ProjektpartnerInnen u.a. Institut für Sprachwissenschaft, Tiefenpsychologie und Medizinische Psychologie der Uni Wien, Ludwig-Boltzmann-Institut für Medizinsoziologie, Institut für Höhere Studien, (ehem.) Bundesministerium für Unterricht und Kunst)

ab 1984

Tätigkeit als wissenschaftliche Autorin
von insgesamt ca. 50 Publikationen, davon 8 Bücher und selbständige Publikationen

ab 1987

Tätigkeit als Wissenschaftscoach und Beraterin in freier Praxis
(früher "gesprächs-praxis", jetzt "forschungs-zone")

1988-1993


Mitbegründerin und Leiterin des wissenschaftlichen Vereines "Kontext - Institut für Kommunikations- und Textanalysen" (gemeinsam mit Florian Menz und Peter Nowak)
zur Durchführung außeruniversitärer linguistischer Forschung und Beratung
(z.B. Optimierung von schriftlichen Texten für Privatbeteriebe wie Philips Gebrauchsanweisungen, Videoanalysen beruflicher Gespräche)

ab 1989

regelmäßige längere Forschungsaufenthalte

an den Universitäten Hamburg, Bielefeld, Dortmund, Köln und Witten-Herdecke

1991

Fortbildung in personenzentrierter Gesprächsführung nach C.Rogers (APG Wien)

1992

Dr.in phil. im Fach Angewandte Sprachwissenschaft
mit einer Dissertation zum Thema "Psychosoziale ärztliche Gesprächsführung für MedizinstudentInnen"

ab 1992

Tätigkeit als Universitätsassistentin und Lektorin am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien
(Abteilung Angewandte Sprachwissenschaft) mit den Schwerpunkten gesprächsanalytische Methoden, medizinische und Gesundheitskommunikation, berufliche Gesprächskompetenz und -trainings

1998-2003

Tätigkeit als Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung (Bonn)
an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft,

und des Charlotte-Bühler-Habilitationsprogrammes des FWF (Österreichischer Wissenschaftsfonds),
mit dem Thema "Die diskursive Konstruktion von Krankheit, Gesundheit, Normalität in Medizinsendungen und TV-Talkshows"

ab 1999

Fortbildung in Methoden der Psychosynthese (Circadian - Institut für Psychosynthese, Kristina Brode /Köln)

ab 2001

regelmäßige Fortbildungen in Systemischer Strukturaufstellung (Familien-, Organisations-, Körper- und Krankheitsaufstellungen) (u.a. bei Ilse Gschwend /Graz, Matthias Varga v. Kibed /München, Erdmuthe Kunath /ISA Berlin & Dortmund)

2002

Ausbildung als NLP-Practicioner (Dt. Verband für Neuro-Linguistisches-Programmieren, Susanne Sirringhaus /Hattingen)

ab 2002

Tätigkeit als Dozentin für Arzt-Patienten-Kommunikation und Konsulentin für ärztliche und pflegerische Gesprächsausbildung an der Privatuniversität Witten-Herdecke (D), Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin und Pflegewissenschaften

ab 2005

Fortbildung in Shamanic Counselling (Johana Fricke /Essen, European Foundation for Shamanic Studies, Paul Uccusic /Wien)

ab 2013

Ausbildungen in Quantum Touch Healing und als Self Created Health Instructor nach R.Gordon (Robert Naller /Wien)

 

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